Im Buchladen beim Durchblättern von Neuerscheinungen. Ich höre mir den Beginn einer Familiengeschichte an und klappe das Buch zu. Ich lausche in einen Dialog hinein, beobachte zwei bei einem Liebesakt, lege das Buch zurück. Ich fühle mich als Abwehrender, als Zögernder. Und möchte doch nichts lieber sein als einer, den ein Buch wie ein Höhlenbär in seine Höhle zieht und mit Haut und Haar verschlingt.

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