Sie dankte nicht mir für meine Hilfe, sondern in meiner Anwesenheit dem Grossen Gott, der mich zu helfen geschickt habe, und ich hatte dabei das Gefühl nicht nur Dank zu erhalten, sondern auch einen Eintrag im Buch des Allmächtigen.

 

Die Heimat wechselt. Jetzt gerade sind es die Schwalben, die sie mit sich nehmen in den Süden und dort hüten während der dunkeln Zeit. Ich warte, bis sie mir wieder gebracht wird, und das wird dann vielleicht in Gestalt eines blühenden Baums oder eines lieben Menschen geschehen.

 

Die Nachbarin hatte ich einen ganzen Sommer lang nicht gesehen, und als wir uns am Gartenzaum treffen, erzählt sie mir die alten üblen Geschichten aus der Nahbarschaft, die ich längst kenne. Sie sagt nichts über sich selbst und fragt nicht nach mir, wir können jetzt gut zwei Jahre Pause machen.

 

Bis ich mich auf den Tag einkalibriert habe, ist oft schon Abend.

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