Ein Schlagbohrer hält Zwiesprache mit seiner Wand. Viel Schweigen, gelegentlich heftige Ausfälle. Im Nachtfieber entwerfe ich interessante Texte, lerne sie auswendig, um sie später aufzuschreiben. Der Schlaf entführt sie dann ins literarische Hinterzimmer seines Nirwanas. Gestern wieder zu schnell gewesen, schneller als die Welt. Ich zog an ihr vorbei, den Hals gereckt, die Augen nach vorn gerichtet, und sah doch… Read more →
Monat: Januar 2026
Die Katze geht übers Gras, gemächlich, elegant, anmutig, als durchquere sie die Arena eines Zirkus bei vollbesetzten Rängen. Und so setzt sie sich nun hin. Der Mann mit Hund ist stehen geblieben und schaut unbewegt über das Feld zu mir herüber, bis ich gewahr werde, dass ich ihn die längste Zeit durch den Feldstecher beobachte. Hüpfende Goldbällchen über der Brache:… Read more →
Der ewige Wunsch nach einem perfekt aufgeräumten Schreibtisch. Obwohl, auf ihm sind dann auch die Ideen verräumt. unvergnügt Read more →
Wie der Boden einsinkt beim Gehen im Schnee, wie man ihn nicht als Tragenden erlebt, sondern als Empfangenden, als einen, der in sich aufnimmt. Der Schneepflug hat am Rand der Strasse einen langen, weissen Gebirgszug hinterlassen. Katzen steigen vorsichtig darüber weg. Während des Gesprächs über ihre Operation gleichen die Züge ihres Mannes zunehmend dem Gesicht eines alten Reptils, das alles… Read more →
Verlockende Vorstellung, sich Welt anzueignen, indem man die Schrift nicht einsetzt, sondern indem man sie wird. Jeder Atemzug ein Wort, jeder Pulsschlag eine Silbe. Dies auch als Einstimmung in den Tod, wo wir endgültig in die Sprache der Natur zurückkehren. Erst als nach dem Aufklappen des Tablets im Zug Wasser von meiner Mütze auf das Gerät rinnt, bemerke ich, dass… Read more →