Plakat im Schaufenster des Waffengeschäfts, das in Konkurs geht: „Wühlkistenwochen“. Pistolen, Kleingewehre, Stellmesser zum drin Wühlen. Den Tag auf den Weg bringen, indem ich mich entscheide, ins Weglose zu gehen. Read more →
Monat: Februar 2026
cura canis
Zwei Hunde, der eine klein, der andere winzig, rennen auf die Wiese hinaus, machen ihr Geschäft, das sie mit ihren Hinterbeinen kräftig und rasch abschliessen, während ihr Herrchen, in der linken Hand eine Tasse heissen Kaffee, in der andern die Zigarette, daneben steht, bis die Zigarette fertig geraucht ist. Anschliessend überquert er zusammen mit den Tieren, die bei ihm schon… Read more →
So wie uns ein Mensch allein durch seine Existenz vernichten kann, vermag dich ein Mensch allein durch sein Hiersein am Leben zu halten. In der Stille zu sitzen, ohne sich der Stille bewusst zu sein, ist die Ursünde der Wahrnehmung und wird mit wachsender Selbstentfremdung bestraft. Euphemistischer Ausdruck: der Freitod. Die Umdeutung eines Dramas, einer Ausweglosigkeit ins Positive unter Verwendung… Read more →
Zur „Zeitgenossenschaft“ gehört auch eine Portion Aus-der-Zeit-Gefallensein, sonst landet sie im leblos Technokratischen, im modischen Design. Sich hinter der Tastatur verschanzen wie hinter einer automatischen Waffe. Über die Tastatur tanzen wie über die Fliesen einer Halle. Vor der Tastatur sitzen wie vor dem Lächeln der Sphinx. „Produktsicherheit (GPSR). Wir sind der Ansicht, dass unsere Bücher bei sachgerechtem Gebrauch keine Risiken… Read more →
Der Blätterpunkt bei einem Buch: Die Seite, an der ich beim Lesen zum ersten Mal zu blättern beginne, weil der Fluss der Lektüre mich nicht mehr mitnimmt. Oft markiert er den Beginn des Abbrechens. Bücher mit frühem B-Punkt. Bücher ohne die Versuchung des Blätterns. Sie habe sich bei Beethoven entschuldigt, weil sie ihn an diesem Morgen nicht gespielt hat. Spitzabfälle… Read more →