Am frühen Morgen eine einsame Schwimmerin im ersten Sonnenlicht, selbstvergessen den Rhein hinunter jodelnd. Ist Glück ohne andere denkbar? Ein privates Glück in der Abgeschiedenheit? Nur im Bewusstsein, dass es die anderen gibt, dass zum Beispiel in New York einer von ihnen wohnt. Nur in einer gesteigerten Anwesenheit der Abwesenden. Unterscheide Leute, die dich bei einem Beinahe-Zusammenstoss erstaunt, lachend oder… Read more →
Monat: Juni 2026
Vermehrt auf die Umwegweiser achten. Überhaupt nur den Umwegweisern vertrauen. Sie preisen kein Ziel an, locken mit keiner Zeitangabe, zeigen einfach den Weg. Ich mit dem offenen Buch und der Jungvogel mit dem offenen Schnabel, beide sind wir bedürftig nach Futter. Könnte man von blossem Heuduft besoffen werden, ich wäre es jetzt. Und lassen wir den Konjunktiv ruhig weg. Das… Read more →
Vermehrt auf die Umwegweiser achten. Überhaupt nur den Umwegweisern vertrauen. Sie preisen kein Ziel an, locken mit keiner Zeitangabe, zeigen einfach den Weg. Read more →
Es gibt Stellen am Körper, auch im Gesicht, wo sich Bläschen bilden, Hautauswürfe, Pusteln, wo etwas sich vom Ganzen lossagt, fortan in trotziger Segregation für sich bleiben will, als Körperverweigerer, wie es Staatsverweigerer gibt. Die Wohltätigkeit des Windes, der einen Zweig leicht bewegt. Eigentlich fast schon eine Heiltätigkeit. Ein Hundstag Gebell. Ein Katzenwurf Maunzen. Eine Kuhhaut Muhen. Read more →
Die Apotheke ist mitten in den Komplex des Tankstellenshops eingebaut. An der Strasse hängt über der Shellmuschel die Apothekerschlange, zwischen den Tanksäulen hindurch sieht man auf die Regale mit den Medikamenten. Beim Eintreten das Gefühl, mir würde gegen den Husten jetzt ein Fläschchen Autobenzin empfohlen. Während einer Yoga-Übung der Eindruck, auf einer Wolke zu liegen und emporgetragen zu werden. Wohin?… Read more →