Bei der Zeitumstellung vor zwei Tagen haben wir eine kranke, eine Coronavirenstunde abgegeben, und wir hoffen sie im Herbst gegen eine gesunde, fröhliche Stunde eintauschen zu können.

 

Ich bin versucht mich nach der schrillen Stimme im hinteren Teil des Wagens umzusehen, doch was hätte ich davon? Mir die Frau vorzustellen mit ihrem verkniffenen Mund, dem halb aufgelösten Haarknoten, den aufgedunsenen Händen ist lustvoller, zumal da, zugegeben, auch ein Stück Boshaftigkeit drin steckt.

 

Sich auf seinen Tod zu freuen ist streng genommen nicht möglich; man freut sich, wenn man sich freut, stets auf eine Zeitspanne: die Party, die Wanderung, die Genesung, das Volljährigwerden. Sich auf einen Moment zu freuen, dem nichts folgt, ist in der Alltagslogik nicht vorgesehen.

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