Den Keller ausräumen, ihn putzen, Altes fortwerfen, den Rest wieder einräumen, das ist die Art Beschäftigung, die später mit der Coronazeit in Verbindung gebracht werden wird: als man das tat, was man heimlich stets verachtet und als Ersatzhandlung unterbeschäftigter Hausfrauen belächelt hatte; wofür man sich stets zu gut war.

 

In der Quasi-Quarantäne verstumme ich immer mehr. Im Rückzug nach innen wächst dagegen die Aufmerksamkeit gegen aussen. Der Mund verschliesst sich, es wachsen Augen und Ohren, Geschmackszellen und Poren.

 

Diskret kündigt sich die Windbö oben in den Baumwipfeln an, bevor sie sich auf dich stürzt und das Buch auf deinem Schoss zerwühlt.

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