Es gibt Buchseiten, über deren Zeilen ich hinrenne wie einer langen Strasse entlang, und andere, an deren Sätzen entlang ich bummle, bei jedem Wort kurz verweilend und es umklammernd.

Es ist Sonntag, die Glocken der Kirche läuten zum Gottesdienst. Die Menschen, mit denen man die Woche hindurch normal verkehrt, ziehen in einem weit zurückliegenden Jahrhundert vor dem Haus vorbei.

Ab und zu erscheint ein Toter unter den Lebenden, an die ich gerade denke, ohne dass ich den Unterschied bemerke.

Die Morgenstunden, Tageszeit der Beziehungslosigkeit. Keinen menschlichen Kontakt, der diesen Namen verdient. Gegen Mittag bin ich zurück.

Kühler Wind, Wolken. Wenn die Sonne durchdrückt, ist es, die Wärme komme von innen und werde auf der Haut vom Wind abgekühlt.

Sehnsucht nach Langeweile. Man kann Langeweile nicht herstellen, sie wäre dann bloss nicht genutzte Zeit.