Schwalben, die ersten, die ich sehe, im kalten Nieselregen auf einem Kuhdraht nahe über der Wiese sitzend, zusammengefaltet zu kleinen Paketen, die bei meinem Näherkommen wegkippen und knapp über das Gras flapsen, stumm, erschöpft von der Reise.

„Wir hoffen auf den Schutz der Mutter Gottes und auf die Präzision unserer Langstreckenwaffen“: Wolodymyr Selensky gestern in seiner Osteransprache aus einer orthodoxen Kirche.

Er hat das Gefühl, sein Kopf sei ohne Ausgang, alles staple sich in ihm und werde nicht mehr ausgeschieden, daraus entstünden Blockierungen, Verwechslungen, liessen sich Wörter nicht mehr auffinden, blieben Verbindungen unterbrochen. Er weiss nicht mehr, wie man den Kopf leert.