Werke

Eigene Werke

Das andere Du. Roman. edition bücherlese 2016

Das andere Du

Klappentext

Zwei junge Leute lernen sich via Ratgeber-Blog kennen und beginnen, sich E-Mails zu schreiben. Während der Student sich sogleich in das Facebook-Bild der Frau verliebt, berichtet diese ihm unbekümmert von ihren Männeraffären. Doch bald schon durchschauen sie einander. Schliesslich gibt er sich als Übersetzer mittleren Alters zu erkennen, sie sich als alleinerziehende Künstlerin. Aber ist das die ganze Wahrheit? Oder verbergen sich hinter den Zeilen noch andere Personen? Nichts lässt sich überprüfen, alles bleibt ungenau, die Versuche, sich zu treffen, scheitern. Ein verwirrendes Spiel mit Identitäten nimmt seinen Lauf, ein Spiel voller Andeutungen, Fragen und Täuschungen, an dessen Ende dramatische Umstände die beiden zwingen, ihre wahre Identität preiszugeben.
Das andere Du ist ein vielschichtiges und tiefsinniges Versteckspiel, in das nicht nur die Figuren, sondern auch die Leserinnen und Leser mehr und mehr hineingezogen werden.

Echo

Gespräch über Das andere Du
edition bücherlese, Hitzkirch 2016
206 Seiten | gebunden
ISBN 978-3-9524082-9-2


Preis CHF 29.00
Preis EUR 28.00

Eine Brücke für das Gedicht. 75 Gedichte befragt von Rudolf Bussmann. Offizin Verlag Zürich 2014

Rudolf Bussmann. Eine Brücke für das Gedicht

Klappentext

Die Lyrik sei die Königsdisziplin der Literatur, heisst es. Doch was tun, um sie zu verstehen? Vom Frühjahr 2012 bis zum Herbst 2013 unterhielt Rudolf Bussmann auf TagesWoche online einen Literaturblog, in dem er jede Woche ein Gedicht vorstellte. So kamen 75 ausgewählte Gedichte zusammen, zu denen Bussmann mit seinen Kommentaren einen Zugang zu finden suchte – Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren wie Hans Magnus Enzensberger, Thomas Kling, Kurt Marti, Friederike Mayröcker, Klaus Merz. Für die Buchausgabe wurden die Begleittexte überarbeitet und ergänzt. Sie warten nicht mit fertigen Interpretationen auf, sondern liefern die Bausteine, mit deren Hilfe Leserinnen und Leser sich ihre eigene Lesart zurechtlegen können. Die kurzen, witzigen Einführungen zeigen auf, wie man Gedichte lesen kann, welche Eigentümlichkeiten und Überraschungen sie bereithalten. So lustvoll und anregend kann das Lesen heutiger Lyrik sein!

Inhaltsverzeichnis

 

Den Sommer verbrennen

Friederike Mayröcker, Zypressen 11
Nico Bleutge, bewegte landschaft 16
Christian Lehnert, Vorfrühling 20
Brigitte Oleschinski, das Gras 24
Roman Graf, Anfang eines Tages 27
Ivo Ledergerber, Pfingsteinfall 31
Tanja Dückers, Insektenleben 34
Esther Kinsky, Den sommer verbrennen 38
Max Huwyler, vor sonnenaufgang 42
Leta Semadeni, In meinem Leben als Fuchs 46
Nora Bossong, Märchen vom brennenden Mädchen 51
Uwe Kolbe, Seit halb fünf 55
Doris Runge, wintergäste 59
Bertolt Brecht, Die gute Nacht 62
Sarah Kirsch, Winteranfang 68

 

stadium, fortgeschritten

Hans Magnus Enzensberger, Wirtschaftsleben 73
Günter Kunert, Minus 78
Ulrike Draesner, s-bahn 82
Svenja Herrmann, Rotierende Maschinen wetteifern 87
Lutz Seiler, erntedank 90
Judith Zander, nach hause 95
Andreas Saurer, Passugger 100
Ulla Hahn, Das wär ein Leben 103
Wolfram Malte Fues, «Frisco Bar» 108
Kurt Drawert, Quiz 113
Thomas Kling, Stadium, fortgeschrittn 117
Ursula Krechel, Strandläufer am westlichen Rand der Welt 123
Hans-Ulrich Treichel, Dementi 127
Erwin Messmer, Komplet 130
Jan Wagner, Saint-Just 133

 

Er legte sich zu mir

Kurt Marti, siesta 139
Christoph W. Bauer, so circa fünf frauen nach dir 143
Lisa Elsässer, damals 147
Reiner Kunze, Noch immer 151
Rapper Greis, Mini Bitch 154
Ingrid Fichtner, Zwischen Grenze und Grenze 159
Max Sessner, Vom Vorüberfahren 162
Luc Bondy, Im Schlaf 166
Norbert Hummelt, syrinx 170
Ror Wolf, ACHTUNG, WIR WERDEN BEOBACHTET 174
Yoko Tawada, Die zweite Person 179
Anne-Marie Kenessey, In alle Richtungen 184
Marion Poschmann, Maria Schnee 187
Ingeborg Kaiser, draussen 191
Róža Domašcyna, Er legte sich zu mir 195

 

sanftes nomenrauschen

Barbara Köhler, Aufgabe 201
Michael Krüger, Letzter Zug 206
Monika Rinck, Der See 210
Heike Fiedler, imagine 215
Helwig Brunner, Immer wieder rechnest du nach 220
Mani Matter, Dädulus oder: Der Satzbau 222
Ernst Halter, Grauen nach Mitternacht 227
Urs Allemann, auer. kahl kahler kah. 230
Jürgen Becker, Später im Regen 235
Elisabeth Wandeler-Deck, 8. 4. 1996   239
Züri West, 50 Wörter 243
Michael Donhauser, Und die Kirschbäume 245
Gerhard Falkner, rücke, rocke, recke, röche, rucke 249
Rolf Hermann, Der Hosenträgerpianist Nr. 10   252
Ulf Stolterfoht, erschlossener Sinn 256

 

Erzähl was von dir!

Andre Rudolph, spätes lesen 265
Klaus Merz, Für uns ist 269
Robert Schindel, Fremd bei mir selbst 273
Ulrike Almut Sandig, Gespräch mit Ken Taurus 277
Ernst Jandl, nach Hause kommen 283
Raphael Urweider, pesche one day i will discover my city 287
Vera Schindler-Wunderlich, Aufgeschnitten 293
Werner Lutz, Die Hälfte des Kreises verjubelt 297
Durs Grünbein, Schwarzer Mittwoch 300
Jürgen Theobaldy, Rille 304
Aglaja Veteranyi, Der Balkon 308
Elke Erb, Folgen 312
Michael Lentz, und einmal wird ein engel kommen 316
Kurt Aebli, Durch Spiegelung Entfachtes 320
Toyotoma Tsuno, Nur wer das Licht auslöscht 324

OFFIZIN Verlag, Zürich 2014
200 Seiten | gebunden
ISBN 978-3-907496-89-3


Preis CHF 24.00
Preis EUR 19.80

Popcorn. Texte für den kleinen Hunger. Kurzprosa. Waldgut Verlag 2013

Rudolf Bussmann: Popcorn. Texte für den kleinen Hunger.

Klappentext

Bussmann erzählt sogenannt kleine Geschichten wunderbar klar und konzentriert. Sogenannte Unscheinbarkeiten schaut der Autor sich genau an, schreibt davon faszinierende, plastische Sprachbilder. Diese Geschichten haben nie nur eine Vorder- und eine Rückseite; sie haben meist ein oder mehrere Innenleben. Manchmal haben die interessanten Lesestücke Auswirkungen; meistens sind sie einfach da, weil es die Sache gibt; man muss sie sehen, finden, in Sprache transferieren, für andere erlebbar machen. In all dem war Rudolf Bussmann schon immer ein stiller Meister.

Leseprobe

Hier
Ich bin hier. Ich bin von hier. Hier bin ich einer von hier. Bin hier immer schon einer von hier gewesen. Auch die Eltern, die Großeltern und die Großeltern der Großeltern waren durch und durch von hier, wurden hier gezeugt und hier geboren, heirateten hier eine Frau von hier, zogen hier Kinder von hier auf, schützten ihr Hiersein vor allem Nichthierigen und sind hier in hieriger Erde begraben. Hier bin ich unter den Zuzügern, Eingewanderten, Zugelaufenen schon immer einzig von hier gewesen, aus hierigem Holz, mit einem lückenlosen Stammbaum von hier über hier zu hier, im Verlauf des Hierseins immer hieriger geworden, im Kreis der Hierigen ganz und gar verhiert.

Pressestimmen

Waldgut Verlag, Frauenfeld 2013
120 Seiten | Pappband, gebunden
Mit Zeichnungen von Stephanie Grob
ISBN 978-3-03740-291-7


Preis CHF 32.00
Preis EUR 25.00

bestellen | als eBook

Im Stimmenhaus. Gedichte Waldgut Verlag 2008

Ein Duell. Roman. Arche Verlag Zürich-Hamburg 2006

Das 25-Stundenbuch. Aphorismen und Bagatellen. Waldgut Verlag 2006

Nimm die Dinge. Gedichte. Verlag Im Waldgut 2001; rumänische Übersetzung: Ia Lucrurile. Biblioteca Revistei Familia, Oradea 2003

Die Rückseite des Lichts. Roman. Verlag Nagel & Kimche 1997

Der Flötenspieler. Roman. Luchterhand Literaturverlag 1991

 

Bibliophile Editionen

Erinnere mich nicht. Texte Rudolf Bussmann, Radierungen Annette Barcelo. Hohe Winde Presse Basel 2011

Mäder Heft Vier. Texte Rudolf Bussmann, Linolschnitte Heinz Egger. Galerie Mäder Basel 2005

Vorübergehend. Texte Rudolf Bussmann, Siebdrucke mit Handübermalung Rosa Lachenmeier. Galerie Mäder Basel 2003

Regatta. Text Rudolf Bussmann, Radierungen Jean Nazelle. Galerie Mäder Basel 2000

 

Übersetzungen

Kim Young-Ha, Der Sterbehelfer. Roman, Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke 2013 (zusammen mit Hoo Nam Seelmann)

Kim Young-Ha, Ein seltsamer Verein. Erzählungen, Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke 2012 (zusammen mit Hoo Nam Seelmann)

 

Herausgaben

2012/13 Online-Präsentation „Das Wochengedicht“ bei der TagesWoche Basel

1982-2006 Redaktor und Mitherausgeber der Schweizer Literaturzeitschrift drehpunkt (zusammen mit Martin Zingg), daraus die Sonderbände

Über Erwarten. Ein Lesebuch aus der Schweiz. Lenos 1998

Onkel Jodoks Enkel. Die Literatur und ihre Schweiz. Lenos 1988

Irmtraud Morgner, Das heroische Testament. Roman in Fragmenten. Mit Kommentaren und einem Nachwort. Luchterhand Literaturverlag 1998.

Friedrich Glauser, Der Chinese. Roman. Mit Anmerkungen und einem Nachwort. Limmat, Zürich 1996

Irmtraud Morgner, Rumba auf einen Herbst. Roman aus dem Nachlass. Mit einem Nachwort. Luchterhand Literaturverlag 1992

Jakob Bührer Lesebuch. Lenos 1977 (zusammen mit Dieter Zeller)