Unter innerem Druck zu schreiben ist etwas anderes, als unter innerem Zwang zu schreiben. Der Druck begünstigt die Form, die der Zwang zu vernachlässigen tendiert.

 

Man trifft im Alltag nur selten auf einen Erwachsenen. Die meisten Menschen sind Kinder, bedürftig nach Zuwendung und Verständnis, unsicher, verletzlich, die unentwegt von sich erzählen. Von ihnen wird das Kind, das man selber ist, kurzerhand zum Erwachsenen erklärt und dazu verurteilt, nickend zuzuhören.

 

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