Eine zunehmende Pandemie von Coronafilmen, Videos, Comics, Blogs, Geschichten, Tagebüchern im Internet. Die Erreger bleiben unsichtbar, sind aber hochaktiv; Immunologen geben Tipps wie man Ansteckungen vermeidet, wie man sich schützt gegen die mediale Krankheit.   Die Aprikosenbäume blühten noch nie so lange wie dieses Jahr? Vielmehr hast du dich ihrer noch nie so lange geachtet wie im Coronafrühling. Die Musse… Read more →

Der Schulfreund, der beim Ballwerfen, bevor er den Arm aufzog zum Wurf, den Ball mit geschlossenen Augen seinen Lippen entlang führte, um mit ihm bewusst oder unbewusst eins zu werden. Er flog dann jeweils auch einen Satz weit mit.   Ich komme in einer Zeit der selbstgewählten Quarantäne auf dem Land kurz in die Stadtwohnung zurück, in die Wohnung eines… Read more →

„Europa wird, die Welt wird, es wird nie mehr so sein wie vor dem Corona Virus.“ Ja und? Man hat alles daran gesetzt, die Welt unserer Väter, die Welt unserer Jugend zur Unkenntlichkeit zu verändern. Gibt es einen Unterschied? Veränderung ist die ewig offene Wunde der Menschheit – die Wunde jener, die sie erleiden, jener, die sie vorantreiben, jener, die… Read more →

Geh stets einen andern Weg, einen, der hinter jeder Biegung Neues, Überraschendes verspricht – auch wenn es der alte, ewiggleiche ist. Übe dich in dieser, der höchsten Kunst, die der Alltag für dich bereithält.   Seit die Stille draussen eine Pandemiestille ist, ist sie dröhnend. Read more →

Ähnlichkeit der Elstern beim Nestbau dort auf dem Baum mit einem Fussballer: Dieser tut seine Arbeit allein mit dem Fuss, die Vögel mit dem Schnabel. Dicke Zweige, die sie in einem unentwegten Vorpreschen, Zurückweichen, Drängeln, Angreifen, Umdribbeln irgendwie durch das Geäst balancieren und immer wieder verlieren.   Bei Windstille ein stetes fast senkrechtes Aprikosenblütenfallen. Read more →

Was lässt die Vorsitzende in der EU und ihre Berater derart unmenschliche Entscheide treffen, was lässt sie die Flüchtlinge an der griechischen Grenze zur Türkei, statt sie zu ernähren und ihnen einen Unterstand zu bauen, mit Stacheldraht und Soldaten bekämpfen? Es ist die Angst vor dem Volk. Ein Regierender, der Angst vor dem Volk hat, neigt zur Tyrannei.   Heute… Read more →

Emotional erregt aus einem heftigen Traum zu erwachen, ohne dass eine Erinnerung an ihn bleibt, ist wie nackt vor die Tür gesetzt werden.   Unwille über die frühzeitig erwachten und in der Küche herumsurrenden Fliegen. Sie gaukeln Sommer vor. Es sind falsche Propheten, fake flies. Read more →

Welches ist deine Art, dem Strassenmusikanten Geld in den Hut zu tun – legst du es sorgfältig hin und zeigst damit, wie wertvoll deine Gabe ist? Lässt du es im Vorbeigehen fallen, um deine Geste möglichst beiläufig aussehen zu lassen? Bleibst du einen Moment stehen, weil du sehen willst, ob er danke sagt? Read more →

Das Urwesen mit den zwei dunklen Augen und der grünen Knollennase, das mir gestern aus dem Thujabaum den ganzen Tag lang zuschaute, ist heute verschwunden, seine Neugier scheint gestillt zu sein.   Der Wassertropfen gefroren am hängenden Zweig; mit ihm zusammen gefroren ist die Spur, die er beim Hinunterfliessen hinterlassen hat, als eine Art dünner, durchsichtiger Stiel. Read more →

Auf der Bahnhofpasserelle bei Stossverkehr die stromlinienfähigen Passanten von den kollisionsfreudigen unterscheiden.   Die Elster, die einen Ast im Schnabel trägt, versucht das gestörte Gleichgewicht ihres Körpers durch einen Tango auf dem Telefondraht wieder herzustellen, vor und zurück, Schnabel und Schwanz, Kopf und Gesäss, doch gelingt es ihr nicht den Takt zu finden und sie fliegt davon.   Der Dachdecker,… Read more →