Die Illusion, jetzt gerade in einem Film mitzuspielen, lässt dich sogleich tiefer atmen, aufrechter gehen, kühner um dich blicken. Statt eines Zuschauers amtiert deine eigene Achtsamkeit.
Ich, der Parasit, lebend in einer Parasitenwohnung, mich ernährend mit Parasitenkost, mit einer Parasitenarbeit beschäftigt, in parasitärem Wohlbefinden mich fortbewegend auf dem Wirt, der langsam von Parasiten zerfressen und aufgezehrt wird.
Das allmähliche Erlöschen des göttlichen Gnadenschimmers.
Die schwarzen Silhouetten einer Gruppe Milane, und quer hindurch der Silberpfeil einer Passagiermaschine, in einer Distanz, die sie gleich gross wie die Vögel erscheinen lässt.
Wieder ein Tag mit lauter unfertigen Geschichten. Ihr Reiz besteht darin, unabgeschlossen zu bleiben. Man ist selber eine von ihnen und erzählt sich munter vor sich hin.