Um ein altes, längst aufgegebenes Fabrikgebäude herumgehen in der Dämmerung, alle Türen zu, nirgendwo Licht, durch die grossen Fenster die derzeitige Nutzung der verschiedenen Räume erratend, hier eine Flipchart, dort Spielsachen, dort Tische mit Computern. Man spürt die Anwesenheit von Menschen, die nicht da sind, spürt die vergangene Zeit, die Arbeiter, die hier täglich ein und aus gingen, alles ist versammelt in diesem grosszügigen, andauernden Präsens, und dann, wenn du durch die Tür schlüpfst, die angelehnt ist, dem Lichtschimmer folgst, der aus einem Spalt fällt, kommst du ins Jetzt.
Der Basilikum verzweigt sich überm Blattansatz in zwei Seitenzweige, aus denen weitere Triebe wachsen sowie Triebe der Triebe der Triebe wie bei einem geglückten Gedanken.
Vom Aussterben bedrohtes Nachbarschaftsgeräusch: das Ausklopfen eines Teppichs.
In der Zeit des Dritten Weltkriegs, wo alle Gespräche sogleich bei der Politik und den neuesten Meldungen landen, ist die Idylle nicht möglich. Gute Momente sind Teil des Widerstands, Manifestationen des Dennoch.