Sie spiele jeden Tag Klavier, sagt sie. Dennoch gelinge es ihr nicht, die Stücke auswendig zu spielen. Keinen Takt halte sie durch ohne Noten. Am Ende jedes Takts lauert für sie der Abbruch, das Nichts. Die Noten sind ihre Hängebrücke, die über die Leere, über den stets drohenden Klangtod führt.

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