Der Busfahrer beäugt neugierig das unförmige Paket, das ich mit mir schleppe. Er öffnet den Mund, um mich zu fragen, was ich da transportiere, doch die Diskretion des Beamten lässt ihn einhalten. Er zwinkert mir nur komplizenhaft zu – nicht als Eingeweihter, aber doch als einer, der weiss, dass er ein Geheimnis befördert.

 

Wenn ich im Schach verliere, wo meine Niederlage mir selber zuzuschreiben ist, scheint mir das weniger schlimm als im Patiencespiel gegen das Glück anzutreten und von diesem gedemütigt, im Stich gelassen, verhöhnt zu werden. Ich pflege die Niederlage als Chiffre für mein Leben schlechthin zu lesen.

 

Mein verstorbener Nachbar hatte die Angewohnheit, beim Verlassen des Hauses vor der Tür einen Moment stehenzubleiben. Er hielt inne, blickte um sich, liess die Welt auf sich wirken und setzte den Weg erst fort, als er sah, dass er dieser weiterhin vertrauen konnte.

 

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