„El Condor Pasa“ klingt an diesem Herbstmorgen aus dem halboffenen Fenster des Nachbarhauses. Das setzt einen übers Meer in eine andere Jahreszeit, ein anderes Jahrzehnt, einen anderen Körper, einen anderen Geist – in eine Euphorie, die nur eine sein kann, weil man weiss, es ist bloss das halboffene Fenster des Nachbarhauses, das einem kurz Einlass gibt, man muss nicht darin verharren, man muss nicht alles noch einmal erleben.

 

Zwischen zwei Menschen, zwischen zwei Prinzipien, die sich entgegenstehen, geht die Unvereinbarkeit als Siegerin hervor und bleibt auch bestehen, wenn die Menschen längst gestorben, die Prinzipien irrelevant geworden sind.

 

Sie hatte etwas viel Hochsicherheitsschminke aufgetragen.

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