Das Gedicht, das ich gestern schrieb: sowas von schlecht! Die reine Depression. Ich werde es beiseitelegen und in einigen Monaten wieder hervorziehen. Dann ist es noch immer sowas von schlecht!, doch hat es seine Depression vielleicht überwunden, und man kann mit ihm reden.

 

Mein Leben ist und war nichts als ein grosser Irrtum. Ein Irrtum wessen? In welcher Beziehung? Keine Ahnung. Ich weiss nur so viel, dass ich mich in mir geirrt habe. Und dass ich mit diesem Irrtum bis dahin gekommen, wo ich jetzt bin. Doch darin kann ich mich täuschen.

 

Schreiende Not in den Kommunen der französischen Banlieue: Leute, die sich streiten beim Anstehen nach Esswaren, die ihre Miete und Heizung nicht mehr zahlen können, und der verzweifelte Bürgermeister, der auf France Info sagt, es seien jetzt dringend Taten statt Worte gefordert. Frankreich, der Staat mit dem höchsten Wortvolumen gemessen an dem, was aus den Worten der Politiker wird, mit einem Quotienten von nahezu Null.

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