Die lange, hohe Mauer, die dir keine andere Wahl lässt, als an ihr entlangzugehen, von Lichthof zu Lichthof, von Dunkelzone zu Dunkelzone, bis eine Querstrasse dich vom eintönigen Marsch erlöst und du unschlüssig bist, dich nach links oder nach rechts zu werden, um dem nächtlichen Vorstadtlabyrinth zu entkommen – die lange, hohe Mauer kommt dir angesichts dieses Dilemmas vor wie eine gute Freundin, die dich einige Hundert Meter lang in der beruhigenden Zuversicht liess, auf dem richtigen Weg zu sein, weil es nur diesen gab.

 

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