Einen Tag lang keine Rolle spielen. Sich nichts vornehmen, nichts erwarten. Niemanden sehen. Tun, was sich ergibt. Die Zeit dahin fliessen lassen. Karfreitag, der Tod der Struktur. Und gleich schon Ostern, Auferstehung des Zufalls, der Lust, Triumpf der Molluskel über den inneren Athleten.

 

Es gibt zwei Wege, ganz bei sich zu sein. Der eine ist die Meditation. Der andere, der Karfreitagsweg, ist das emotionale In-sich-hinab-Steigen. Die lieben Toten helfen dabei, sie stützen und begleiten dich, sie bleiben mit dir eine Weile am Seelenrand sitzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *