In der Nacht, zwischen zwei Träumen, das Gedicht verworfen, das ich gestern geschrieben hatte. Danach ruhig durchgeschlafen.

 

An inspirationslosen Tagen umklammere ich meine Pfeife wie den Finger des Allwissenden.

 

„Wer [das Böse] überwindet, dem will ich zu essen geben vom Holz des Lebens, das im Paradies Gottes ist.“ (Off. 2,7). Vom Holz des Lebens essen – eine seltsame Metapher aus dem Mund des Allmächtigen, auch wenn sie via Johannes und Luther zu uns gelangt ist.

 

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